RoboNight 2019

Lego ist schon längst kein reines Kinderspielzeug mehr. Der Hersteller der bunten Steine hat in seiner Mindstorms-Serie einen programmierbaren Stein mit Sensoren und Motoren ausgestattet, die es dem Anwender erlauben, Roboter zu bauen, die sowohl einfache als auch komplexe Aufgaben lösen können.

Der Einsatz des Lego Mindstorm-Systems stellt den spielerischen Zugang der Schüler(innen) zur Technik durch eine ihnen meist schon vertraute Lego-Welt dar. Selbst kreativ zu werden, Roboter zu bauen, um die gestellten Aufgaben zu lösen, all das bricht die Tätigkeit des Ingenieurs herunter auf ein Niveau, unter dem sich Schüler etwas vorstellen können. Ziel des Projektes ist es, Schülern teamorientiert (2 bis 4 Personen pro Team) Einblick in die Bereiche von der mechanischen Konstruktion bis hin zur Programmierung der Mindstorm-Roboter zu gewähren. Sie werden so spielerisch an Sensoren, Mechanik, Konstruktion und Programmierung herangeführt.

In AG's an den Schulen und in begleitenden und vertiefenden Workshops an der htw saar werden die Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den Lego Mindstorms-Systemen trainiert. In einer großen Abschlussveranstaltung, der RoboNight, müssen die konstruierten Roboter drei von der htw saar gestellten Aufgaben lösen können.

Die htw saar veranstaltet seit 2003 jährlich den einzigen saarlandweiten LEGO®-Mindstorm-Wettbewerb. Alexander Felde aus Lockweiler und Lars Graf aus Limbach siegten bei der 17. Auflage der „RoboNight“. Die beiden 15 Jahre alten Technik-Talente von der Graf-Anton-Schule in Wadern stellten die Konkurrenz mit 480 von 480 möglichen Punkten am 30.11.2019 in den Schatten. Die Roboter mussten Dinge einsammeln, eine Platte umstoßen, verschiedene Objekte wieder erkennen und einem befahrbaren Parcours vier Drehschalter betätigen.

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Die Saarbrücker Zeitung hat in ihrem Artikel vom 01.12.2019 berichtet