Ob Stradivari oder Silbermann: Der Klang alter Instrumente fasziniert Musiker und Publikum bis heute. Die historisch informierte Aufführungspraxis lässt alte Meister in neuem Klangbild erscheinen, entdeckt historische Spiel-und Ausdruckstechniken neu und holt zu Unrecht vergessene Komponisten aus dem Abseits der Musikgeschichte zurück.
Die Anfänge dieser Bewegung, die heute zu den spannendsten Musikszenen zählt, reichen in der deutsch-französischen Grenzregion weit zurück, eine Entwicklung, die zuletzt durch ein von Joachim Fontaine veranstaltetes Kolloquium dokumentiert wurde, dessen Kolloquiumsbericht im Pfau-Verlag erschienen ist.
Um die historisch informierte Aufführungspraxis nach internationalem Vorbild weiter zu entwickeln, zu vermitteln und in vielfältiger Weise zu fördern, wurde 1993 die Akademie für Alte Musik im Saarland e.V. gegründet.
Unser ehrenamtlich organisierter Verein veranstaltet und unterstützt eine Vielfalt an Konzerten, Vorträgen und Workshops. Er arbeitet mit Partnern wie der Musikwissenschaft der Universität des Saarlandes, der Hochschule für Musik, dem Saarländischen Staatstheater und dem Saarländischen Rundfunk, sowie mit kirchlichen und kommunalen Partnern zusammen.
Ein wichtiges Anliegen sind die Förderung junger Musiker und der Austausch zwischen Künstlern und Publikum sowie zwischen Wissenschaft und Praxis.
Die Festivalwoche ist 2026 vom 27. April bis zum 3. Mai. Programm und Infos gibt es auf der Website.